Später wurde die Gymnastik zur Staatseinrichtung gemacht und ihr Betrieb durch genaue
Gesetze geregelt. Dem freien Bürger war sie die notwendige Vorschule für den Kriegsdienst,
zu dem er verpflichtet war. Sklaven war die Ausübung verboten.
In Sparta wurden auch die Mädchen zu gymnastischen Übungen und demgemäß auch zu
Wettkämpfen herangezogen. Aber nicht bloß einen wichtigen (in Sparta sogar den wichtigsten)
Teil in der Erziehung der Jugend bildete die Gymnastik, auch die freien und in pekuniärer Hinsicht
unabhängigen Männer übten sich bis in das Alter in den Turnschulen, erhielten sich dadurch die
Rüstigkeit des Körpers.
Auch darf der belebende Einfluss nicht übersehen werden, den die plastische Kunst der Griechen
aus der Gymnastik empfangen hat. In den Ringschulen und Gymnasien boten sich
die nackten Körper in den verschiedensten Stellungen den Künstlern zum Studium dar.
Dies trug auch mit zur Blüte der griechischen Plastik bei. Die Gymnastik der Griechen war,
obwohl sehr verschieden, dem heutigen Turnen verwandt.
Schutzgötter der Gymnastik waren Herakles und Hermes.
Der Name ist schon Programm: Ausdauer,
Bodyforming, Fitness- Gymnastik,
Gesundheitsgymnastik, Haltungsgymnastik,
Muskelaufbau, Rückengymnastik, Zirkeltraining.
Fitness von TaiBo bis Yoga (ab 18 Jahren)
Dienstag
20.30 - 21.30 Uhr
Jahnhalle
Fitness von TaiBo bis Yoga (ab 18 Jahren)
Donnerstag
20.15 - 21.15 Uhr
Jahnhalle
Fit nach der Arbeit: Rücken- und Haltungsgymnastik (ab 18 Jahren)
Mittwoch
19.00 - 20.00 Uhr
Jahnhalle
Fitness - Gymnastik: für junggebliebene Frauen (Frauen ab 45 Jahre)
Mittwoch
20.00 - 21.00 Uhr
Jahnhalle
Gymnastik für Seniorinnen (ab 55 Jahren)
Mittwoch
17.30 - 18.30 Uhr
Hohenstaufenschule
Rhytmische Gymnastik für Seniorinnen (ab 55 Jahren)
Montag
19.00 - 20.30 Uhr
Hohenstaufenschule
Geschichte der Gymnastik....
Relief griechischer Penthatleten
Der Ruhm, die Gymnastik zuerst als Kunst betrieben zu haben nach bestimmten Regeln,
den ganzen Körper zur höchsten Vollkommenheit zu bilden, gebührt den Griechen.
Die Leibesübungen früherer Völker, namentlich der Perser, waren nur auf die Aneignung
bestimmter Fertigkeiten gerichtet. Die Griechen aber, die in der Kalokagathie, der Vereinigung
einer edlen Seele mit einem schönen Körper, das Ideal des Menschen sahen, erachteten die
Bildung des Körpers für nicht minder wichtig als die der Seele und hielten es zu Homers Zeiten
für beschimpfend, in der Gymnastik nicht erfahren zu sein.